Skip to content
Kontolage.de

Die vermögensverwaltende GmbH: Mathematik statt Berater-Mythen

Schachtelprivileg nach § 8b KStG gegen laufende Fixkosten: der mathematische Break-even mit Bandbreite statt Werbeversprechen.

Das Schachtelprivileg (§ 8b Abs. 1 und 2 KStG)

Gewinne aus der Veräußerung von Aktien gelten zu 95 % als steuerfrei. Die verbleibenden 5 % werden pauschal als nicht abzugsfähige Betriebsausgabe behandelt und mit rund 30 % Ertragssteuern (KSt und GewSt) belegt. Die effektive Steuerlast liegt damit bei etwa 1,54 %.

Die Kostenfalle: laufende Fixkosten

Eine GmbH erfordert doppelte Buchführung, Eröffnungs- und Schlussbilanz beim Steuerberater (ca. 1.500–2.500 € pro Jahr), IHK-Beitrag (ca. 150–300 €) und Bundesanzeiger-Veröffentlichung. Der Mindestgewinn vor Steuern liegt bei etwa 12.000–15.000 € pro Jahr.

Quellen und Stichtag

Die bereitgestellten Inhalte, Rechner und Simulationen auf Kontolage.de dienen ausschließlich der allgemeinen Finanzbildung und neutralen Information. Sie stellen keine individuelle Anlageberatung im Sinne des WpHG, keine Rechtsberatung und keine Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) dar. Historische Renditen und steuerliche Modellrechnungen sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen.